Warum frühe Feedback-Loops Gold wert sind

Looping Team bei der Arbeit
«Was wäre, wenn es einen einfachen Weg gäbe, um schnell und einfach Feedback zu Ideen und Prototypen von Leuten aus dem ganzen Unternehmen zu bekommen?»

Diese Frage stand am Anfang von Looping. Über eine Reihe von Prototypen haben auch wir in einem iterativen Prozess ein online Feedback-Tool entwickelt, mit dem man Feedbacks sammeln, analysieren und verarbeiten kann – alles an einem Ort und in wenigen Stunden.

So hat also das Human Centered Design Team bei Swisscom in der Schweiz Looping zu erst als internes Tool gebaut. Looping ist mittlerweile seit 2016 im Markt, um auch anderen Firmen dabei zu helfen, ihre Innovations- und Feedbackkultur konsequent zu leben und zu stärken.

Seitdem geht die Reise weiter und auch wir arbeiten weiter in einem iterativen Prozess kontinuierlich mit und an Looping. Basierend auf den Bedürfnissen unserer Kunden testen wir Ideen und Prototypen mit Looping, verwerfen viele und entwickeln einige zu Features, damit es immer einfacher wird, bessere Produkte zu entwickeln.

Was wir unterwegs gelernt haben

Je früher wir Fehler bemerken, desto schneller und günstiger können wir sie beheben und unsere Idee anpassen.

Bei Looping sind wir überzeugt, dass gute Produkte und Kundenerlebnisse nur mit konstantem Prototyping in einem Iterativen Prozess geschaffen werden können. So können wir frühzeitig herausfinden, ob wir auf dem richtigen Weg sind oder eine Idee besser verwerfen sollten.

Trotzdem kümmern Unternehmen sich oft erst kurz vor der Markteinführung um Kundenfeedback und Usability-Test.

Meist viel zu spät, um das Feedback mit wenig Aufwand noch in die Produktentwicklung einfliessen zu lassen. Es wird also regelmässig viel Zeit und Geld in falsche Ideen, unnötige Features und unverständliche Produkte investiert, weil eine Feedbackkultur fehlt.

Warum aber verzichten so viele Mitarbeitende bei ihrer Arbeit auf das Einholen von frühem Feedback?

Kontinuierliche Feedback-Loops mit traditionellen Fokusgruppen und Kundenbefragungen durchzuführen erfordert viel Vorbereitung, Organisation und Zeit und ist kapitalintensiv. Viel zu aufwändig und langwierig für eine agile Produktentwicklung.